Gründe und Ursachen für Erektionsprobleme

Erektionsproblemen – Was sagt die Statistik?

Selbst wenn nicht viele darüber sprechen wollen, aber das Problem ist doch wirklich weit verbreitet. Bereits 9,5 % der 40 bis 49 Jährigen leiden laut einer Studie schon an Erektionsproblemen. Mehr als ein Drittel ist es bei den 60 bis 96 Jährigen und mehr als die Hälfte bei den 70 bis 80 Jährigen. Und laut den Pharmakonzernen soll sich diese Zahl in den nächsten 20 Jahren sogar noch verdoppeln.

Bis heute ist die Hemmschwelle noch ziemlich groß, über die zurückgehende Manneskraft zu sprechen. Sage und schreibe nur 10 bis 15 % von ca. 6 Millionen Männern mit Erektionsproblemen gehen damit zum Arzt. Schade, denn eigentlich könnten Tabletten 60 bis 70 % der Patienten helfen.

Was sind Ursachen der Impotenz?

Damit die Impotenz richtig behandelt werden kann, suchen Wissenschaftler nach den Ursachen der Erektionsprobleme. Neben den typischen Ursachen wie z. B. psychische Probleme oder Stress, können auch viele organische Ursachen vorliegen.

Zu den Ursachen gehören zum Beispiel:

  1. Medikamenten Missbrauch
  2. Bluthochdruck
  3. Alkoholismus
  4. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  5. Diabetes
  6. Arterienverkalkung

Aber die Impotenz gilt auch als frühes Warnsystem und darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. 70 % der Patienten die einen Herzinfarkt erlitten haben, hatten schon viele Jahre vorher Erektionsprobleme. Denn es heißt, dass viele Volksleiden die Nerven und Gefäße im sensiblen männlichen Genitalbereich schädigen können.

Was hilft gegen Impotenz?

Immer mehr Männer greifen heutzutage zu pharmazeutischen Hilfsmitteln. Sei es wegen dem angeknacksten, männlichen Selbstwertgefühl oder um einfach wieder mehr Befriedigung im Bett erleben zu können. In dieser Hinsicht boomt der Markt. Zahlreiche Lifestyle Pillen wie z. B. Levitra oder Hormonpräparate sind kaum noch aus dem Gedächtnis zu bekommen.

Zu dem wird die Impotenz auch noch mit zusätzlichen Injektionen behandelt, die erektionsfördernde Medikamente beinhalten. Oder auch durch Penisprothesen oder psychologischer Beratung kann dem Patienten geholfen werden.

Neben Viagra sind seit dem Jahr 2003 noch zwei weitere Substanzen auf den Markt gekommen, die ebenfalls die Durchblutung in den Schwellkörpern anregen soll. Im März 2003 brachte der Bayer Konzern sein neues Potenzmittel Levitra auf den Markt. Das Gleiche gilt auch für das amerikanische Potenzmittel Cialis, welches sich in das Geschäft mit der Impotenz drängt.

Im Endeffekt muss hier jeder Mann für sich selbst entscheiden, mit welchem Potenzmittel er am Besten zu recht kommt. Jedes dieser Medikamente hat die üblichen Nebenwirkungen.